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742-2

DGMK-Projekt Lager­stätten­technik

Adjoint Method Used in History Matching and Optimization Workflows – Phase 2: Revealing Hidden Reservoir Behaviour not Captured in Reservoir Models

Laufzeit
01.05.2016-30.04.2019
Forschungsstelle
TU Clausthal – D. Awofodu, Prof. L. Ganzer
Projektbegleitung
Wintershall Dea GmbH, Hamburg - K. Awemo
Neptune Energy Deutschland GmbH, Lingen – K. Saeed, T. Mozer
RAG Austria AG – Dr. J. Pichelbauer
Anlass und Ziel

Die Adjoint Method soll eingesetzt werden, um in konventionellen Reservoirmodellen nicht erfasste Reservoireigenschaften aufzudecken. Dem Anwender wird damit die Möglichkeit gegeben, Unstimmigkeiten in den Modellparametern zu erkennen und gegebenenfalls anzupassen. Porosität und Permeabilität aus Bohrlochmessungen und Kerndaten sollen ebenso in das Reservoirmodell einfließen, wie die Reservoirgeologie. Ziel ist es, ein geologisch-und lagerstättentechnisch stimmiges Reservoirmodell zu entwickeln. Mit einem verbesserten Reservoirmodell können Produktions-, Injektions- und EOR-Maßnahmen realitätsnah vorhergesagt werden. Eine entsprechend verlässliche Reservoirsimulation kann zu einer erfolgreichen Feldesentwicklung entscheidend beitragen.

Ein Sekundärziel ist die Optimierung der Adjoint Methode hin zu einem geringeren Bedarf an Rechenleistung und –zeit.

Publikationen

DD Awofodu, L Ganzer, H Almuallim. 2018. Revealing Hidden Reservoir Features During History Matching Using An Adjoint Method. ECMOR XVI-16th European Conference on the Mathematics of Oil Recovery.

DD Awofodu, L Ganzer, H Almuallim. 2017. Enhancing Reservoir Understanding in Mature Fields: Adjoint-State Method Applied to a Semi-Synthetic Model. SPE Latin America and Caribbean Mature Fields Symposium.

Kurzbeschreibung

Nachdem die „Adjoint Methode“ im Rahmen der ersten Phase des DGMK-Projekts 742 vielversprechende Resultate für das „Assisted History Matching“ lieferte, soll sie während Phase 2 des Projekts über diese Anwendung hinaus weiterentwickelt werden und in der Reservoirmodellierung und –simulation Anwendung finden. Dieser Einsatzbereich ist für die genannte Methode in der Literatur bisher nicht beschrieben.

Bearbeitungsstand

Erste Versuche an einem synthetischen Reservoirmodell wurden durchgeführt. Bekannte Störungen wurden aus dem Reservoirmodell entfernt und durch den Einsatz der Adjoint-Methode versucht „wiederzufinden“. An der Optimierung des zu Grunde liegenden Workflows wird kontinuierlich gearbeitet.

Projektstatus

Projekt­koordination

Dr. Dominik Soyk

Leiter der Abteilung Aufsuchung und Gewinnung

Zuwendungsgeber

Wintershall Dea GmbH

Neptune Energy Deutschland GmbH

RAG Austria AG