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Forschungsförderung in der DGMK

Wir schaffen mit unserem Angebot eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. In unseren Projekten sind Firmen aus der Öl und Gas-Branche mit Hochschul- und Forschungsinstituten gemeinsam aktiv. Wir unterhalten damit das wahrscheinlich umfangreichste F&E Netzwerk zum Thema Öl und Gas im deutschsprachigen Raum.

Die Finanzierung unserer Forschungsprojekte erfolgt ausschließlich über Industrie- und/oder öffentliche Forschungsmittel, die wir für jedes Projekt eigens beantragen. Die DGMK hat kein festes Forschungsbudget. Über unsere Fachbereiche unterstützen wir Antragsteller bei der Beantragung von Forschungsmitteln und übernehmen die Aufgaben der Projektkoordination.

Die Ergebnisse unserer Forschung veröffentlichen wir in der Reihe der DGMK-Forschungsberichte, in der bereits über 500 Bände erschienen sind.

Saklakova/shutterstock.com

Gemeinschaftsforschung

Mit unserer Gemeinschaftsforschung verfolgen wir insbesondere drei Ziele:

1. Wir möchten mit den Erkenntnissen, Entwicklungen und Innovationen aus unserer Forschung zum allgemeinen Branchenerfolg beitragen.

2. Der Informations- und Wissensaustausch zwischen Industrieunternehmen und Hochschulen soll Impulse für kreative Lösungen von technisch-wissenschaftlichen Herausforderungen geben.

3. Die Mitwirkenden bilden sich über die Projektarbeit weiter und tragen ihr Wissen in ihre Unternehmen und Institute.

Träger der Gemeinschaftsforschung in der DGMK sind ihre Fachbereiche. Der jeweils für ein Arbeitsgebiet zuständige Fachbereich koordiniert die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Die Themen unserer Gemeinschaftsforschung werden durch die Schwerpunkte der Fachbereiche definiert.

AiF Mitgliedschaft

Die DGMK Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF).

Die AiF ist eine industriegetragene Organisation mit dem Ziel, Forschung für den Mittelstand zu initiieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs und Fachkräfte auf innovativen Gebieten zu qualifizieren sowie den Austausch über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu organisieren. Sie verfügt über eine einzigartige Infrastruktur für den Transfer des Wissens in die Unternehmen: Mit rund 100 Forschungs­vereinigungen aus den unterschiedlichsten Industrie­branchen und Technologie­feldern werden jährlich mehrere Tausend Forschungs­projekte gemanagt. Mit über 1.200 eingebundenen Forschungs­stellen spannt die AiF deutschlandweit ein Netzwerk, in dem Wissen für Innovationen generiert wird.

Das Herzstück der AiF ist die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF). Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Hier werden neue Technologien für ganze Wirtschaftszweige oder oft branchenübergreifend aufbereitet. Unternehmen begleiten die Forschungsarbeiten, die sich an ihren Bedürfnissen und Interessen orientieren. Die IGF ist in der Neuen Hightech Strategie der Bundesregierung verankert, deren vorrangiges Ziel es ist, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass der Kreis innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen stetig wächst.

Unter dem Dach der AiF-Forschungsvereinigungen werden neue Technologien für gesamte Branchen und zunehmend branchenübergreifend aufbereitet, um die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu erhalten und zu stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die IGF mit öffentlichen Mitteln. Im Jahr 2016 setzte die AiF ca. 140 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln für die IGF ein.

Die DGMK ist als Mitglied der AiF, sich mit eigenen Projekten auf die Forschungsmittel in der IGF zu bewerben. Der DGMK-Fachbereich Verarbeitung und Anwendung hat 2017 im Rahmen des IGF-Wettbewerbsverfahrens Zuwendungen in Höhe von knapp 1,5 Mio. Euro eingeworben.

Forschungsförderung in den Fachbereichen

Auf den Seiten der Fachbereiche können Sie mehr zu den einzelnen Forschungsthemen, den Antragsverfahren und den Ansprechpartnern in der DGMK-Geschäftsstelle erfahren.