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Fachausschuss
Untertagespeichertechnik

OMV Aktiengesellschaft

Die Untertagespeicher in Deutschland spielen eine wichtige Rolle, um die tageszeitlichen und saisonalen Veränderungen im Erdgasverbrauch auszugleichen. Vor dem Hintergrund, dass Deutschland inzwischen über 90 % seines Erdgasbedarfs einführen muss, bilden die Untertagegasspeicher auch eine wichtige strategische Ressource, um die Gasversorgung in Deutschland auch in Krisensituationen zu sichern. Eine Krisenbevorratung von flüssigen Kohlenwasserstoffen, wie Benzin und Rohöl, ist nach dem Erdölbevorratungsgesetz sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Erdgas wird sowohl in Porenspeichern, als auch in Kavernenspeichern gespeichert, Erdöl und andere flüssige Kohlenwasserstoffe ausschließlich in Kavernenspeichern. Porenspeicher sind zumeist Sandsteine, aus denen zuvor Erdgas gefördert wurde. Kavernen sind zylindrische Hohlräume in massiven Salzstöcken in Norddeutschland, die durch Solung, d.g. Lösung des Salzgebirges mit Hilfe von Frischwasser, hergestellt wurden.

Im Zuge der Energiewende steigen durch zunehmende Einspeisung von Biogas und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in das Fernleitungsnetz die Anteile von Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Transportnetz an. Für den Speicherbetrieb bedeuten diese Stoffe häufig zusätzliche technische Herausforderungen, beispielsweise die Mikrobiologie oder Lösungs-Fällungs-Reaktionen betreffend. Hier setzt die DGMK Forschung im Fachausschuss Untertagespeichertechnik an.

Frank Holschumacher

Obmann

Uniper Energy Storage GmbH
Essen

Ihr Kontakt zur DGMK-Geschäftsstelle

Dr. Dominik Soyk

Leiter der Abteilung Aufsuchung und Gewinnung