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Fachausschuss Kraftstoffe

Mikrobiologische Kontamination von Mitteldestillaten – Problemerfassung und Beseitigung

Ziel dieser Arbeit war es, einheitliche Verfahren für die Probenahme, der Analytik und Bewertung der Proben, der Prophylaxe und Schadenbehebung von mikrobiell kontaminierten Mitteldestillaten zu erarbeiten.
Zunächst wurden eine Bestandsaufnahme der in den beteiligten Gesellschaften angewandten Bestimmungsmethoden durchgeführt und ihre Einsatzfähigkeit zum Nachweis von Mikroorganismen untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, daß mit diesen Methoden deutlich abweichende Resultate erzeugt werden. Als Konsequenz wurde die Auswahl auf zwei etablierte Bestimmungsverfahren, IP 385 und der Aral-Methode (FKL 020), eingeschränkt.
In speziellen Untersuchungen wurde nachgewiesen, daß mit der FKL 020 ca. 10fach höhere Werte als mit der IP 385 gemessen werden. Diese Unterschiede wurde bei der Festlegung von Richtwerten berücksichtigt.

Für die Bewertung einer mit Mikroorganismen kontaminierten Mitteldestillatprobe müssen die Randbedingungen bekannt sein, die sich auf die Musterziehung, den Lagertank und die Analytik beziehen.

Die wirksamste und kostengünstigste Art mikrobiellen Befall zu vermeiden oder zu minimieren, ist eine regelmäßige Entwässerung der Lagertanks.

Autoren
U. Behn,
Copyright
1999
Softcover ISBN
3-931850-50-1
Buchreihen ISSN
0937-9762
Seitenzahl
57
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