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DGMK-Projekt Kraftstoffe

Entwicklung eines No-Harm Anwendungstests für Additive – Untersuchungen mit dem Diesel Deposit Formation Test sowie dem ENIAK-Prüfstandstest

Laufzeit
2022 - 2025 (geplant, 30 Monate)
Forschungsstelle
Universität Rostock
Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren
Prof. Dr.-Ing. Bert Buchholz, Dr. Ulrike Schümann, Dr. Fanny Langschwager

OWI Science for Fuels gGmbH
An-Institut der RWTH Aachen
Dr. Wilfried Plum, Dr.-Ing. Elmar Pohl
Sebastian Feldhoff, Oliver Zöllner, Karin Engeländer
Anlass und Ziel

Ziel des Verbundvorhabens ist die Entwicklung eines geeigneten No Harm Anwendungstests für Additive. Die neue Testmethode soll sowohl aktuelle als auch zukünftige Kraftstoff- und Additivtechnologien sowie Einspritzkonzepte abbilden. Darüber hinaus soll sie neben äußeren auch für innere Injektorablagerungen aussagekräftig sein, die immer mehr an Relevanz gewinnen.

Kurzbeschreibung

Gegenstand der Methodenentwicklung ist eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Konzepten, dem „Diesel Deposit Formation Test“ (DDFT, LKV) als Labortest und einem anwendungsnahen Injektorverkokungstest („ENIAK“, OWI). Im Rahmen des Projektes sollen zunächst geeignete Randbedingungen, Kraftstoffreferenzen und Bewertungskriterien für die Additivtests entwickelt werden (Einstellen einer Basisperformance). Anschließend werden zahlreiche Kraftstoff-Additivkombinationen aus Antioxidantien, Kältefließverbesserern und Schmierfähigkeitsverbesserern vergleichend untersucht und bewertet. Die Ergebnisse der Methodenentwicklung werden ausführlich dokumentiert und interessierten Unternehmen zeitnah zur Verfügung gestellt.

Aktuell ist eine No-Harm Prüfung von Additiven sehr aufwendig und teuer. Daher bietet sich für KMU z. B. Additivformulierer, Analysendienstleister, Gerätehersteller hier Innovationspotential, neue Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen bzw. neue Geschäftsfelder zu erschließen. Durch ein kostengünstiges Screening mittels Labortest lassen sich zukünftig teure Prüfstandstests vermeiden. Gleichzeitig werden Tests in Eigenregie möglich. Auftretende IDID können durch die moderne Analysentechnik eher erkannt und somit Garantiefälle im Feld und Regressansprüche durch Kunden verringert bzw. vermieden werden.

Bearbeitungsstand

Der IGF-Antrag wurde durch die Gutachter der AiF beförwortet. Der Antrag auf Förderung wurde gestellt.