DGMK-Projekt Geo-Energiesysteme und Untertagetechnologien
Aktueller Stand von Messverfahren zur Umsetzung der EU-Methanverordnung in Upstream, Transport und Speicherung
Die EU-Methanverordnung 2024 legt erstmals verbindliche Anforderungen für die Erkennung und Quantifizierung von Methanemissionen in den Bereichen Upstream, Transport und Speicherung fest.
Das Forschungsprojekt untersucht den aktuellen Stand der Technik für Methanmessungen in den Bereichen Förderung, Transport und Speicherung von Gas. Im Mittelpunkt stehen moderne Messverfahren wie optische und lasergestützte Systeme sowie drohnen- und satellitengestützte Technologien. Ziel ist es, deren Leistungsfähigkeit, Messunsicherheiten und Vergleichbarkeit systematisch zu bewerten. Ergänzend werden Betreiber und Experten zu ihren praktischen Erfahrungen, Herausforderungen und zukünftigen Bedarfen befragt.
Die Ergebnisse sollen Unternehmen eine wissenschaftlich fundierte Orientierung bei der Auswahl geeigneter Messmethoden bieten und die Umsetzung der EU-Methanverordnung unterstützen. Das Projekt schafft damit eine wichtige Grundlage für die Harmonisierung von Messverfahren.
Dr. Nicole Grobys
Leiterin der Abteilung Geo-Energiesysteme und Untertagetechnologien
Julia Gäbel
Projektmanagerin Backoffice des Fachbereichs Geo-Energiesysteme und Untertagetechnologien