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13.10.2026 | Forschung

Projektstart: Friction Modifier

In der modernen Industrie steigen die Anforderungen an Produktionsgeschwindigkeit und Antriebsdynamik. Um Energie zu sparen, werden zunehmend Friction Modifier eingesetzt, die die Reibung senken. Diese Friction Modifier sind bisher wenig erforscht und die DGMK startet am 1. November 2026 ein BMWE-gefördertes Forschungsvorhaben.

Die Bedeutung der Friction Modifier hat stark zugenommen, da der Wunsch nach Reibungsreduzierung und Energieeffizienz im Fokus vieler Entwicklungen steht. Im Bereich der Wälzlager kann eine zu niedrige Reibung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn aber zu einer Erhöhung des Schlupfes, d.h. der Gleitanteile beim Rollen, führen. Es ist bisher nicht bekannt, welches Reibungsverhalten für einen sicheren und verschleißarmen Betrieb vorteilhaft ist: Hohe Reibung, damit ein kinematisch sauberer Abrollvorgang stattfinden kann oder niedrige Reibung, um den Energieeintrag in die Oberflächen niedrig zu halten und so einer Schädigung entgegenzuwirken. Diese Fragestellung spielt insbesondere bei hochdynamischen Beschleunigungs- bzw. Abbremsvorgängen eine große Rolle, bei denen hohe Massenkräfte wirken. Die Anzahl solcher Anlagen bzw. Systeme nimmt aufgrund steigender Anforderungen an Produktionsgeschwindigkeit und Antriebsdynamik stetig zu.

Projektpartner

  • Technische Hochschule Mannheim Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim
  • RPTU Kaiserslautern-Landau MEGT Lehrstuhl für Maschinenelemente, Getriebe und Tribologie

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BMWE fördert Forschung

Das BMWE fördert dazu im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung das Forschungsvorhaben „Wirkung von Friction Modifiern im Wälzkontakt am Beispiel von ölgeschmierten Wälzlagern“. Projektstart ist am 1. November 2026.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (IGF Vorhaben 01IF25613N).