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Merle Reimers, Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung RWTH Aachen University
24.07.2026 | Forschung, Publikationen

Forschungsbericht veröffentlicht: Additivwechselwirkungen in Wälzlager

Additive werden Schmierölen für Wälzlager hinzugefügt, um eine Vielzahl spezifischer Aufgaben zu erfüllen und ihre Gebrauchsdauer zu gewährleisten. Hierzu zählen der Schutz vor Verschleiß oder Korrosion. Um eine wirksame Schmierung zu gewährleisten, werden in der Praxis verschiedene Additive kombiniert. Polare Additive, wie Verschleiß- und Korrosionsschutzadditive, wirken direkt an den Lageroberflächen durch Bildung von Grenzschichten. Interaktionen zwischen polaren Additivgruppen führen dabei teils zu Konkurrenzen oder Synergien, welche den Verschleiß- und Korrosionsschutz von Wälzlagern beeinflussen. 

Ein Verständnis der Additivinteraktionen ist für Schmierstoffentwickler und -anwender erforderlich. 

Das Vorhaben ist abgeschlossen und die Ergebnisse sind veröffentlicht. Lesen Sie die Details im DGMK-Forschungsbericht 848 Einfluss von Korrosionsinhibitoren auf den Verschleißschutz ölgeschmierterWälzlager. Der Bericht ist kostenfrei über die DGMK erhältlich. 

Projektpartner:

  • Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung RWTH Aachen University
  • Gemeinschaftslabor für Elektronenmikroskopie RWTH Aachen University

BMWE-gefördertes Forschungsprojekt abgeschlossen

Das BMWE hat dazu ein Forschungsvorhaben gefördert, mit dem Ziel Wechselwirkungen von EP/AW- und CI-Additiven zu untersuchen und deren Einfluss auf den Verschleiß- und Korrosionsschutz kombiniert additivierter Schmierstoffe zu bewerten.

Ein Folgevorhaben ist in der Vorbereitung: Das DGMK-Projekt 902 baut auf diesen Ergebnissen auf und untersucht systematisch den Einfluss von CI auf den Verschleißschutz ölgeschmierter Wälzlager sowie deren Auswirkungen auf den Tribokorrosionsschutz.

848 Einfluss von Korrosionsinhibitoren auf den Verschleißschutz ölgeschmierter Wälzlager

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Das IGF-Vorhaben 01IF22309N wurde im Rahmen des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.