Schon seit den frühen 1980er Jahren werden Additive gezielt zu dem Zweck entwickelt, die Ablagerungsbildung von Mitteldestillaten in Injektoren zu verringern. Für die gezielte Prüfung werden verschiedene Testabläufe für Motorentests herangezogen. Aktuell ist die No-Harm Prüfung von Additiven hinsichtlich ihrer Belagsbildungsneigung durch die Nutzung von Motorentests aufwendig und die genutzten Motoren entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik.
Forschungsbericht veröffentlicht: No-Harm Anwendungstests für Additive
Die Weiterentwicklung der Einspritzsysteme durch eine immer strengere Abgasgesetzgebung und veränderte Kraftstoffzusammensetzungen erfordern hier eine ganz neue Herangehensweise. Das BMWE hat dazu ein Forschungsvorhaben gefördert, das nun abgeschlossen ist. Durch die Kombination aus dem Diesel Deposit Formation Labortest (DDFT) und dem ENIAK-Prüfstandtest wurde eine Alternative zu den Motorentests getestet und bewertet.
BMWE-gefördertes Forschungsvorhaben abgeschlossen
Basis für die Untersuchungen waren fünf Referenzkraftstoffe / Kraftstoffblends und zwölf verschiedene Additive aus den Gruppen
Kältefließverbesser, Schmierfähigkeitsverbesserer und Antioxidantien. Der Test ist sowohl für innere und äußere Ablagerungen in Common-Rail-Injektoren anwendbar, wobei der Fokus der Arbeiten auf oxidativen Belägen an der Düsenspitze lag.
Lesen Sie die Details im DGMK-Forschungsbericht 859 „Entwicklung eines No-Harm Anwendungstests für Additive - Untersuchungen mit dem Diesel Deposit Formation Test sowie dem ENIAK-Prüfstandstest“. Der Bericht ist kostenfrei über die DGMK erhältlich.
Project partners
- Universität Rostock, Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren
- OWI Science for Fuels gGmbH affiliated Institute of the RWTH Aachen


Das IGF-Vorhaben 01IF22629N wurde im Rahmen des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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