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Fachausschuss
Geophysik

OMV Aktiengesellschaft

Geophysikalische Verfahren sind die einzige Möglichkeit, flächenhaft Informationen über den geologischen Untergrund zu erfassen. Insbesondere 2D- und 3D-Seismik sind heutzutage die wichtigsten Verfahren zur Exploration von Kohlenwasserstoffen. Moderne Hochleistungsrecher ermöglichen dabei zunehmend mehr Informationen aus den Rohdaten zu entnehmen, die zu einem immer genaueren Verständnis der Struktur und der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds beitragen. Dadurch wird das Fündigkeitsrisiko verringert und die Erschließung komplexer Lagerstätten überhaupt erst möglich.

Ein weiteres, mindestens ebenso wichtiges Fachgebiet ist die Bohrlochgeophysik. Mit Hilfe verschiedener Sensoren werden dabei entlang der Wand von Bohrlöchern physikalische Eigenschaften des umgebenden Gebirges gemessen. Aus der kombinierten Betrachtung der aufgezeichneten Daten lassen sich dadurch Rückschlüsse auf die Gesteinsart, dessen mineralische Zusammensetzung, auf tektonische Strukturen und nicht zuletzt auf das vorhandene Porenfluid – Öl, Gas oder Wasser? – ziehen.

Paul Krajewski

Obmann

Neptune Energy Deutschland GmbH
Lingen (Ems)

Ihr Kontakt zur DGMK-Geschäftsstelle

Dr. Dominik Soyk

Leiter der Abteilung Aufsuchung und Gewinnung