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DGMK-Projekte der Fachausschüsse

 

   Forschungsprogramm 2017 (Stand März 2017)

 

Prozesssicherheit und Umwelt

716

Key Performance Indikatoren zur Beurteilung und Verbesserung der Prozess- und Anlagensicherheit

793

Ermittlung explosionsgefährdeter Bereiche bei Tankanlagen

Mineralölfernleitungen

781

Sanierung von Fehlstellen an Mineralölfernleitungen

Arbeitssicherheit

536

SCC – Sicherheits Certifikat Contraktoren

647

DGMK-Unfallstatistik der Mineralölindustrie

Kraftstoffe

764-1

Kältefestigkeit von Dieselkraftstoff und Operability von Fahrzeugen (Teil 1)

764-2

Kältefestigkeit von Dieselkraftstoff und Operability von Fahrzeugen - Kraftstoffvariationen (Teil 2)

764-3

Kältefestigkeit von Dieselkraftstoff und Operability von Fahrzeugen - Rig-Entwicklung (Teil 3)

777

Konversion von Mikroalgen zu Kraftstoffen bzw. Kraftstoffkomponenten (IGF-Vorhaben 18209 BR)

783 Untersuchung und Bewertung des Gehaltes polarer Spezies in Dieselkraftstoffen im Hinblick auf ihre Neigung zu Ablagerungsbildung 
 
784 Untersuchung und Bewertung der Einflüsse auf die Ablagerungsbildung in Dieselinjektoren sowie experimentell basierte Modellbildung mittels eines nichtmotorischen Injektorablagerungsprüfstands (IGF-Vorhaben 18575 N)
787
Überarbeitung und Zusammenführung der No-harm Kriterienkataloge für Additive
801
Unterstützung des FVV-Vorhabens Untersuchung zu den Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und kraftstoffführenden Fahrzeugkomponenten in Plug-In-Hybrid Electric Vehicle

Schmierstoffe

739

Auswirkungen von Ruß und festen Fremdstoffen aus Gebrauchtölen von Ottomotoren auf Reibung und Verschleiß

768

Untersuchung der Tragfähigkeit von Zahnradpaarungen bei Einsprühschmierung mit Getriebefließfetten (IGF-Vorhaben 18464 N)

769

Einfluss des Schmierstoffs auf das Reibungsverhalten von Carbon- und Streusinter-Synchronisierungen (IGF-Vorhaben 18801 N)

774

Wirkungsgrenzen des Verschleißschutzes verschiedener Schmierfettformulierungen in Wälzlagern (IGF-Vorhaben 19279 N)

775

Fettnachschmierung von Wälzlagern bei höchsten Drehzahlen (IGF-Vorhaben 18206 N)

779

Einfluss des Reibwertes sowie der Verlustleistung auf die Vorgänge in der Dichtzone einer Öl-Elastomer-Paarung (IGF-Vorhaben 19498 N))

788

Entwicklung einer Screening-Prüfmethode für Schmierfette durch Kopplung von thermooxidativen Prüfverfahren mit einem mechanisch-dynamischen Mehrplatz-Wälzlagerprüfstand (IGF-Vorhaben 18615 N)

794

Modelluntersuchungen zu Wirkmechanismen reibungsbeeinflussender Substanzen und Korrelierung molekularer Kenngrößen mit Gleitreibung

795

Elastomerverträglichkeit mit Referenzkühlschmierstoffen

796

Berechnungsverfahren und Grenzkriterien zum Verschleißverhalten fettgeschmierter Getriebe unter Berücksichtigung der Werkstoffpaarung 

799

Anwendungsnaher Zahnradverschleißtest für Getriebeöle

800

Einstz von Kühlschmierstoffen bei der Nasszerspanung faserverstärkter Kunststoffe

Brennstoffe

762

Einfluss der Alterung von Mitteldestillaten mit alternativen Komponenten auf die Funktionalität und die Bewertung von Additiven nach No-Harm Kriterien (IGF-Vorhaben 17139 N)

763

Entwicklung einer neuen Prüfmethode zur Bewertung der Stabilität von Heizölen mit biogenen Anteilen (IGF-Vorhaben 17934 N)

767

Experimentelle Analyse und theoretische Modellierung des Verdampfungsverhaltens von flüssigen Brennstoffen (IGF-Vorhaben 18675 N)

770

Entstehung von Mikroemulsionen (Wasser/Öl); deren Stabilisierungsmechanismen und Einfluss auf die Betriebssicherheit von Mitteldestillaten am Beispiel von Heizöl EL, A und Bio in technischen Applikationen (IGF-Vorhaben 18163 N)

772

Datenbank zu Brennstoffanalysen (Fortsetzung 2016/2017)

778

Untersuchung zur Vermeidung von höhermolekularen Bioheizölalterungsprodukten unter anwendungstechnischen Randbedingungen (IGF-Vorhaben 18951 N)

780

Entwicklung einer Prüfmethode zur Bewertung der Materialbeständigkeit von Bauteilen in Mitteldestillatanwendungen (IGF-Antrag N02055/17)

785

Drop-in-fähige hydrierte Bioöle für Mitteldestillatanwendungen - Herstellung und Anwendung (IGF-Vorhaben 18671 BG) 

791

Aufklärung chemischer und physikalischer Phänomene bei der Lagerung von
Mitteldestillaten

792

Entwicklung eines No-Harm-Anwendungstests für Heizöl-Additive zur Vermeidung
unerwünschter Nebenwirkungen von Additiven beim Einsatz in Heizöl-Brennersystemen

798

Entwicklung einer Schnellalterungs-Methode für alternative Brennstoffe zur Nachbildung des (Langzeit)-Lagerstabilitätsverhaltens mittels paralleler On-line-Messing mehrere Stabilitätskennwerte

 


Träger der Gemeinschaftsforschung in der DGMK sind ihre Fachbereiche. Der jeweils für ein Arbeitsgebiet zuständige Fachbereich koordiniert die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Die DGMK-Gemeinschaftsforschung ist praxisorientiert und verfolgt drei Ziele:

An erster Stelle wird bei einem F + E-Projekt ein fachliches Ergebnis an­gestrebt. Dadurch soll einerseits Wissen vermehrt werden. Von Bedeutung ist für die DGMK andererseits aber auch, dass durch gezielte Projektarbeit in den Grundsätzen bekanntes Wissen für die Anforderungen der Praxis weiter abgesichert bzw. in geeigneter Weise aufbereitet wird.

Zweitens soll durch Gemeinschaftsforschung die Durchlässigkeit für Informationen zwischen der Grundlagenforschung an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen und der Praxis in Industrie und Wirtschaft als einer Voraussetzung für Innovationserfolge vergrößert werden.

Drittens wird Gemeinschaftsforschung als Instrument der Weiterbildung in Forschung und Praxis verstanden. Projekte der Gemeinschaftsforschung der DGMK werden vorbereitet und abgewickelt in engem Zusammenwirken eines oder mehrerer Projektbearbeiter, der Projektbegleitung (ehrenamtlich tätige Fachleute aus der Industrie und fallweise aus Hochschulen und Behörden) und der DGMK-Geschäftsstelle, die die Projektkoordination übernimmt.

Themen des DGMK-Fachbereiches Verarbeitung und Anwendung sind anwendungsorientierte, praxisnahe Themen, die sich überwiegend aus dem Tagesgeschäft ergeben. Eine pragmatische Vorgehensweise wird dabei angestrebt. Der DGMK-Fachbereich Verarbeitung und Anwendung stimmt sein Forschungsprogramm regelmäßig mit CONCAWE ab, um Doppelarbeit zu vermeiden und Ergebnisse wechselseitig nutzbar zu machen.

Im Rahmen der DGMK-Gemeinschaftsforschung werden zurzeit 36 Projekte bearbeitet, unter Beteiligung von ca. 200 Experten aus Industrie (Mineralöl- und Pipelinegesellschaften, Biokraftstoffproduzenten, Additivhersteller, Automobilhersteller und Zulieferer, Hersteller von Heizgeräten und von Komponenten des Systems Ölheizung). Kooperationspartner bei der Projektarbeit des Fachbereiches sind Hochschulinstitute (u. a. Aachen, Freiberg, Hamburg-Harburg, Magdeburg, Mannheim, München, Rostock, Senftenberg, Stuttgart) und andere Forschungseinrichtungen sowie staatlichen Stellen (PTB, BAM).

Die Projekte werden im Jahr 2017  z. T. durch öffentliche Mittel (BMWI über die AiF), z. T. von der Industrie finanziert.

 

Tagungen

Zu ausgewählten aktuellen Themen werden durch die Gremien Fachtagungen organisiert.
 
An der 12th Pipeline Technology Conference, die vom 2. bis 4. Mai 2017 in Berlin stattfindet, beteiligt sich der DGMK-Fachausschuss Mineralölfernleitungen als Supporter [weiter zur PTC-Homepage...]
 
Alle zwei Jahre ist der DGMK-Fachausschuss Schmierstoffe Mitveranstalter der Fachtagung Reibung, Schmierung und Verschleiß, die federführend von der Gesellschaft für Tribologie (GfT) organisiert wird. Die Tribologie-Faachtagung 2017 findet vom 25. bis 27. September in Göttingen statt. [weiter zur GfT-Homepage...]
 
Im DGMK-Fachausschuss Analytik wird jährlich das DGMK-Jahrestreffen der Analytiker veranstaltet. Das nächste Treffen findet am 23. und 24. November 2017 in Hamburg statt.  
 

SCC Sicherheits Certificat Contractoren

SCC ist ein zertifizierbares Arbeitsschutzmanagementsystem, das Belange aus (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) vereinigt. In der deutschen Industrie, v.a. in Raffinerien, chemischen Werken, Kraftwerken und Stahlwerken werden Kontraktoren für technische Dienstleistungen und Personaldienstleister eingesetzt. Durch ihr Firmenmanagement und durch das Verhalten ihrer Mitarbeiter wirken die Kontraktoren und das überlassene Personal wesentlich auf den SGU-Standard ihrer Auftraggeber und damit auch auf deren Qualitätsstandards ein. Aus diesem Grunde prüfen die Unternehmen der Industrie die SGU-Managementsysteme der Kontraktoren und Personaldienstleister. Um den hohen Prüfaufwand zu verringern, wurde Mitte der 90er Jahre in Anlehnung an das niederländische VCA ein eigenständiges Arbeitsschutzmanagementsystem SCC entwickelt und in das deutsche Akkreditierungssystem aufgenommen. Übergeordnetes Ziel ist die Steigerung des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter, verbunden mit der Reduzierung der Unfallhäufigkeit.

Den Kern des Zertifizierungssystems bilden die Auditchecklisten (SCC- und SCP-Checkliste). Hierin sind die Anforderungen an ein SGU-Managementsystem zur Erlangung einer Zertifizierung nach SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren) bzw. SCP (Sicherheits Certifikat Personaldienstleister) festgelegt. Ein wesentlicher Bestandteil sind die Forderungen, die an die Ausbildung von Mitarbeitern und Führungskräften der Kontraktorenfirmen gestellt werden. Um einen einheitlichen Ausbildungsstandard zu gewährleisten, wurden Ausbildungsinhalte, Ausbildungszeiten und Prüfkriterien verbindlich festgelegt. 

Die DGMK hat hierzu zwei Gremien eingerichtet: Den DGMK-Arbeitskreis Normative SCC-Dokumente und den DGMK-Arbeitskreis SCC-Personalprüfungsfragenkataloge.

   weiter zur SCC-Homepage


Sicherheitspass

Der Sicherheitspass, herausgegeben von BVEG und DGMK, ist ein nicht amtliches Dokument, in dem alle wichtigen Informationen eingetragen werden, die sich auf Gesundheit und Arbeitssicherheit des Mitabbeiters beziehen. Er wird vor allem auf Baustellen und in Industrieanlagen verwendet und dient als Instrument, das in komprimierter Form eine Übersicht über personenbezogene Qualifikationen und gesundheitliche Vorsorge und Eignung ermöglicht.

Der Sicherheitspass kann bezogen werden bei

Ströher Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG
Hans-Heinrich-Warnke-Str. 15, 29227 Celle
Tel: 05141 - 9859 0, Fax: 05141 - 9859 59
mail@stroeher-druck.de

Der Sicherheitspass wurde überarbeitet. Die Ausgabe 2014 ist als Neuauflage 2016 mit geändertem Einband-Design erhältlich.

Solange Platz für Eintragungen ist, können die alten Sicherheitspässe weiter verwendet werden. Bei Bedarf können hier Einlegeblätter für die Einträge der arbeitsmedizinische Vorsorge bzw. der arbeitsmedizinischen Untersuchungen heruntergeladen werden.